Nachbesetzung der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg: umgehende und öffentliche Ausschreibung bitte!

Frauen darf man warten lassen: Das scheint das Motto von Bürgermeister Schaden zu sein, wenn es um die Nachbesetzung der Stelle der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg geht.

Die im Mai frei werdende Stelle soll laut Medienberichten nämlich erst 2013 nach besetzt werden. Außerdem ist vage von einer Änderung des Aufgabenprofils die Rede, nicht zur Sprache kam bislang das Bekenntnis zu einer öffentlichen Ausschreibung.

So funktioniert das aber nicht. Irgendwer und irgendwann sind keine Antworten auf brennende Fragen der Chancengleichheit, die auch in der Stadt nach wie vor Antworten und Maßnahmen bedürfen. Ich fordere Bürgermeister Schaden auf, die frei werdende Stelle der Frauenbeauftragten umgehend und öffentlich auszuschreiben. Es gibt viele fähige und unabhängige Frauen in dieser Stadt, die diesem Job mehr als gerecht werden können. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie mit einer heiklen und wichtigen Position wie dieser derart nachlässig und geringschätzig verfahren wird! Weiterlesen

Prostitution in Salzburg – Schluss mit der Doppelmoral

Die ÖVP macht sehr medienwirksam einen Vorstoss in Richtung Freierbestrafung in Salzburg. Begründet relativ wild von verschiedenen Seiten mit „Sexarbeit muss weg von der Straße, weil in Bordellen sicherer“, „Anrainerbeschwerden“, „nehmen wir doch das Wiener Vorbild, dort gibt’s die Freierbestrafung ja auch schon“.

Das mag sich auf den ersten Blick irgendwie vernünftig anhören, geht aber an der Realität völlig vorbei und ist auch schlichtweg falsch. Meine heutige Aussendung dazu lautet: Weiterlesen

Watchgroup gegen sexistische Werbung in Salzburg formiert sich

Ein erstes Treffen von Frauen aus der Politik, der Verwaltung, der Universität, der Medienarbeit und auch engagierten Einzelfrauen hat gezeigt: wir wollen mit gebündelten Kräften gemeinsam weiterarbeiten.

Wir tolerieren sexistische Werbung NICHT!
Wir zeigen sie auf und machen sie öffentlich!

Bestätigt werden wir in unserer Arbeit durch dieses aktuelle Beispiel aus Salzburg. Die nackte Frau in „Pornopose“ soll laut Slogan „Ein neue Werbemöglichkeit“ darstellen. Wir finden das nicht neu, sondern sexistisch.
Es reduziert die Frau auf ein Sexobjekt und hat mit dem Produkt „Schilder“ keinen Zusammenhang.
Wir drei im Bild – ich für die GRÜNEN Frauen, Niki Solarz für die Badgirls/SPÖ und Ursula Spannberger als engagierte Frau – sind nur ein Teil des Netzwerkes, das hier entstehen wird. Watch out!

Wer sich intensiver mit Kriterien zu sexistische Werbung auseinandersetzen will, hier die Website der Grazer Watchgroup, die uns ein Vorbild sein wird.

To be continued…