Frauen darf man warten lassen: Das scheint das Motto von Bürgermeister Schaden zu sein, wenn es um die Nachbesetzung der Stelle der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg geht.
Die im Mai frei werdende Stelle soll laut Medienberichten nämlich erst 2013 nach besetzt werden. Außerdem ist vage von einer Änderung des Aufgabenprofils die Rede, nicht zur Sprache kam bislang das Bekenntnis zu einer öffentlichen Ausschreibung.
So funktioniert das aber nicht. Irgendwer und irgendwann sind keine Antworten auf brennende Fragen der Chancengleichheit, die auch in der Stadt nach wie vor Antworten und Maßnahmen bedürfen. Ich fordere Bürgermeister Schaden auf, die frei werdende Stelle der Frauenbeauftragten umgehend und öffentlich auszuschreiben. Es gibt viele fähige und unabhängige Frauen in dieser Stadt, die diesem Job mehr als gerecht werden können. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie mit einer heiklen und wichtigen Position wie dieser derart nachlässig und geringschätzig verfahren wird! Weiterlesen
